• „Tourspieler leben von niedrigen Scores, daher könne sie sich auch jene spektakulären Schläge nicht erlauben, welche leidenschaftliche Golfer so gerne ausprobieren.“

    (Pete Dye)

  • „Stört es Sie, wenn ich spiele, während Sie reden?“

    (Seve Ballesteros)

  • „Limettegrüne Hosen und Schuhe aus Krokoleder – der Golfplatz ist der einzige Ort, wo ich wie ein Zuhälter herumlaufen kann, ohne weiter aufzufallen.“

    (Samuel L. Jackson)

  • „Es gibt keinen sichereren Weg, eine Regel zu lernen, als gegen sie zu verstossen und dafür bestraft zu werden.“

    (Tom Watson)

  • „Ich finde, die meisten Golfregeln stinken zum Himmel. Die haben Typen geschrieben, die nicht einmal 100 spielen können.“

    (Chi Chi Rodriguez)

  • „Ein hübsches Mädchen hat es am schwersten, das Golfspiel zu erlernen, weil ihr alle Männer Tipps geben wollen.“

    (Harvey Penick)

  • „Ein niedriges Handicap ist nicht das Ein und Alles. Der Golfer braucht eine liebvolle Ehefrau, der er den ganzen Abend von seiner Golfrunde erzählen kann.“

    (Pelham Grenville Wodehouse)

  • „Golf und Sex sind so ziemlich die einzigen Sachen, die Spass machen, selbst wenn man nicht wahnsinnig gut darin ist.“

    (Jimmy Demaret)

  • „Golf ist das Schönste, was man angezogen machen kann.“

    (Sam Snead)

  • „Golf ist wie eine Liebesaffäre: Nimmt man es nicht ernst, macht es keinen Spass, nimmt man es aber ernst, so bricht es einem das Herz.“

    (Arnold Daly)

  • „Beim Golfspielen versucht man, einen winzigen Ball in ein noch viel kleineres Loch zu spielen, und das mit einer Ausrüstung, die zu diesem Zweck völlig ungeeignet ist.“

    (Sir Winston Churchill)

  • „Golf ist im Grunde ganz einfach: Man nimmt einen Schläger, haut in die Erde, flucht und geht weiter.“

    (Anonymus)

  • „Ich glaube, der Drang, sich weiter verbessern zu wollen, darf nie aufhören. Wenn man denkt, dass man nicht mehr weiter kommt, begrenzt man dadurch seine Fähigkeiten nur selbst – und das, was man erreichen kann.“

    (Tiger Woods)

  • „Golfplatzarchitekten machen mich krank. Die können selber nicht spielen und legen darum Golfplätze so an, dass alle anderen auch nicht spielen können.“

    (Sam Snead)

  • „Auch wenn du in Führung liegst, lass' nicht locker – mach sie fertig! Nett sein kannst du hinterher!“

    (Earl Woods)

  • „Wenn Sie vermeiden könnten, gelegentlich einen Schlag zu verpatzen, dann wären Sie der Erste.“

    (John Jacobs)

  • „Wenn man einen kurzen Putt verschiebt, heißt das noch lange nicht, dass man seinen nächsten Drive ins Aus schlagen muss.“

    (Henry Cotton)

  • „Von allen Hindernissen ist Furcht das Schlimmste.“

    (Sam Snead)

  • „Man muss nicht viele Putts verschieben, um das Vertrauen zu verlieren. Aber man muss sehr viele einlochen, um es zurück zu gewinnen.“

    (Annika Sörenstam)

  • „Wenn Sie einen schlechten Schwung haben aber gute Scores erzielen – ändern Sie nichts!“

    (Lee Treevino)

  • „Linkshänder haben den Vorteil, dass niemand versucht, ihren Schwung durch gute Ratschläge zu verderben.“

    (Bob Charles)

  • „Die entscheidende Frage ist nicht, wie gut die guten Schläge sind, sondern wie schlecht die schlechten Schläge sind.“

    (Harvey Penick)

  • „Eine schlechte Einstellung ist viel schlimmer als ein schlechter Schwung.“

    (Payne Stewart)

  • „Der Golfschwung als solcher ist nicht dazu geeignet den Ball zu verfehlen, es sei den man versucht, den Ball zu treffen.“

    (Stefan Quirmbach)

  • „Sie werden den Ball regelmäßig weiter schlagen, wenn Sie nicht versuchen, ihn weit zu schlagen.“

    (Sam Snead)

  • „Manch ein Golfer steht zu nah am Ball, auch nachdem er geschlagen hat.“

    (Sam Snead)

  • „Das einzige, was ein Golfer wirklich braucht, ist mehr Tageslicht.“

    (Ben Hogan)

  • „Ich pflegte nach der Runde immer in eine Bar zu gehen. Die Jungs von heute gehen zurück auf die Driving Range.“

    (Lee Trevino)

  • „Wenn Sie sich vor der Runde auf der Driving Range einschlagen, machen Sie Ihren letzten Schlag mit jenem Schläger, mit dem Sie auf dem Platz wieder den ersten Schlag machen.“

    (Ken Venturi)

Highspeed-Kamera

60 Bilder pro Sekunde

Sie ist klein, lautlos und schnell wie keine zweite Fotokamera derzeit auf dem Markt: Die CASIO EXILIM Pro EX-F1 wurde entwickelt, um schnelle Bewegungen festzuhalten, wahlweise im Highspeed-Foto-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde oder in der Super-Zeitlupe mit 1200 fps. Auch an die Analyse des Golfschwungs als Einsatzgebiet hat der Hersteller gedacht. Im Sommer 2008 hat PGA Golfprofessional David Grasskamp untersucht, was das Topmodell der Highspeed-Reihe von Casio im Golf-Einsatz wirklich leisten kann.

Von David Grasskamp

Golf ist in einem Zeitalter angekommen, in dem Hightech preislich erschwinglich geworden ist. Waren in vergangenen Zeiten Highspeed-Kameras, Launchmonitore und andere Vermessungsgeräte bonitätsbedingt nur den großen Institutionen wie Schlägerherstellern und Forschungsinstituten zugänglich, so kann die neue Generation an Golfprofessionals hier definitiv aus den Vollen schöpfen.

Unsereins kann sich Golfunterricht ohne Video schon fast nicht mehr vorstellen, und der eine oder andere blickt gar mitleidig auf die Pioniere des Videounterrichtes zurück, die seinerzeit ihren Schülern mit Lineal und abwaschbaren Filzstiften an Fernsehern in Kubikmetergröße Golfunterricht erteilten.

Auf der anderen Seite wissen wir es auch zu schätzen, dass wir uns in einem Zeitalter bewegen dürfen, das es uns ermöglicht, den Schlägerkopf im und um den Treffmoment herum sehen zu können und Schülern unmittelbar in der jeweiligen Situation ein Feedback zu geben. Digitaltechnik, Highspeedkameras und Laptops (mit Bodenmonitor) machen es möglich.

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Und so klagen wir auf hohem Niveau. Jedoch: Der moderne Golfunterricht lebt davon, technische Abläufe genauestens erkennen und analysieren zu können. Die Analyse selbst kann uns keine Kamera abnehmen, jedoch sind wir als Golfprofessionals der PGA of Germany durch unsere Aus- und Fortbildung in diesem Bereich sehr gut aufgestellt.

Kameras im Golfunterricht

Ein Golfschwung dauert in etwa 1,5 bis 2 Sekunden. Dies gliedert sich je nach Spieler auf in etwa 0,6 bis 0,9 Sekunden Ausholbewegung, 0,2 bis 0,3 Sekunden vom Ende der Ausholbewegung bis zum Treffmoment und ca. 0,5 bis 0,6 Sekunden vom Treffmoment bis in die Endposition. Der Treffmoment selbst, das heißt die Kontaktzeit zwischen Schlägerkopf und Ball, ist mit 0,0004 Sekunden 75mal so schnell wie ein Wimpernschlag. Andere Quellen beschreiben den Wimpernschlag langsamer, danach wäre der Treffmoment sogar bis zu 250mal so schnell.

Um also den Anforderungen im Golfsport gerecht zu werden, muss eine Videokamera eine kurze Verschlusszeit bieten können, die das scharfe Festhalten von Teilbildern einer schnellen Bewegung gewährleistet. Bei einem Golfschwung reicht ca. 1/2000s aus, um den Schlägerkopf klar durch den gesamten Schwungs sehen zu können; ist die Zeitspanne länger, besteht die Gefahr, dass man den Schlägerkopf nur verschwommen sieht. Um gleichzeitig sicherzustellen, dass das Bild bei einer dermaßen kurzen Verschlusszeit nicht zu dunkel wird, bedarf es jedoch guter bis sehr guter Lichtverhältnisse. Nicht immer ist es die effektive Helligkeit entscheidend, sondern mitunter auch die Qualität des Lichtes und die Richtung aus der dieses auf das zu filmende Objekt fällt.

Des Weiteren bedarf es der Fähigkeit, mit einer hohen Taktung, sprich vielen Bilder pro Sekunde aufzunehmen, um den Verlauf von Teilbewegungen zueinander gut festhalten zu können. Führt man sich dies einmal am Beispiel des Abschwungs etwas genauer vor Augen, so würde bei einer Kamera, die 50 Bilder in der Sekunde aufnähme, das Video in der Zeitlupe an zehn Stellen unterbrechbar sein. Bei einer Kamera mit 100 Bildern pro Sekunde an 20 Stellen usw. Fragt man verschiedene Golflehrer, so reichen diesen in der Regel 85 – 150 scharfe Bilder in der Sekunde aus um zum Beispiel die Position der Hände und die Stellung der Schlagfläche im Treffmoment analysieren zu können. Fakt ist aber: Je mehr scharfe Bilder eine Kamera pro Sekunde liefert, desto besser ist zu erkennen, wann genau welche Körperbewegung einsetzt und wieder abgebremst wird.

Wenn eine Kamera fernab der Driving Range benutzt werden und als Tool für direktes Feedback ohne zusätzliches Equipment wie Laptop, Fernseher, etc. dienen soll, wäre ein großer Bildschirm mit hoher Auflösung an der Kamera wichtig. Das leichte Ansteuern der Zeitlupenwiedergabe vor und zurück muss in diesem Fall selbstverständlich sein, ebenso wie eine lange Akkulebensdauer. Im Idealfall würde sogar noch die Möglichkeit geboten, am Bildschirm der Kamera Linien einzuzeichnen.

Auf dem Papier liefert die Ex-f1 beeindruckende Werte. Ein ausführlicher Test im Golfsommer 2008 sollte mir aber nun zeigen, wie brauchbar die Kamera für den Golfprofessional und seine Arbeit ist. Der Test umfasste sowohl Einzelfoto-, sowie Serienbildaufnahmen unter verschiedenen Modi, ebenso Filmaufnahmen im Standard-, High Definition- und Highspeed-Modus.

Zunächst habe ich getestet, inwiefern sich die verschiedenen Aufnahmegeschwindigkeiten der Kamera im Bezug auf einen Golfschwung auswirken. Die Kamera stand während der gesamten Testphase auf einem Stativ, und ich habe sowohl alleine als auch mit einem Assistenten gearbeitet. Ferner wurden die manuell verstellbaren Verschlusszeiten unter verschiedensten Lichtverhältnissen unter die Lupe genommen und besonders die Handhabbarkeit, das Displays sowie die Lebensdauer des Akkus waren wichtige Bestandteile des Tests. Anwendungsgebiete waren: Driving Range, Shortgame-Area, Puttinggrün und der Golfplatz selbst.

Mein erster Eindruck bei der Betrachtung eines Golfschwungs bei 300fps (Bildgröße: 512x384) fiel weniger gut aus. Zwar waren 300 Bilder pro Sekunde für mich schon beeindruckend, weil nun zum Beispiel allein 60 Bilder von der Abschwungbewegung aufgenommen wurden, jedoch musste ich feststellen, dass der Schlägerkopf unscharf war und dies bei guten Lichtverhältnissen.

Im S-Modus, wo von Seiten der Kamera eine Verschlusszeitenpriorität gesetzt wird, kann man selbst den Shutterspeed, also die Verschlusszeit, manuell bestimmen. Ich hatte den Eindruck, dass standardmäßig 1/500s verwendet wurde und setzte in verschiedenen Lichtverhältnissen die Geschwindigkeit auf bis zu 1/15.000s herauf. Das Bild wurde während meines ersten Tests bei Kunstlicht deutlich dunkler, jedoch war der Schlägerkopf nun klar zu erkennen. Der zweite Test bei sehr guten Tageslichtverhältnissen auf der Driving Range wies schließlich viel weniger Helligkeitsverlust durch die schnelleren Verschlussgeschwindigkeiten auf. Die maximal mögliche Einstellung von 1/40.000s, die in Kombination mit 1200fps den Treffmoment in einer eigenen Dimension darstellen könnte, halte ich jedoch für nicht anwendbar, da man unter anderem hoch dosiertes Speziallicht bräuchte, das beispielsweise durch eine sehr schnelle Taktung nicht flackert.

Von diesen neuen Ergebnissen nun begeistert, widmete ich mich den Einstellungen 600fps (Bildgröße 432x192) und 1200fps (Bildgröße 336x96). Doch diese Einstellungen sind leider beide für den Gebrauch im Golfalltag ungeeignet. Der Bildausschnitt wird hierbei so klein, dass man sich extrem weit vom Objekt entfernen müsste - bei 1200fps bräuchte man 17 Meter Abstand, um den Golfer in seiner kompletten Größe im Bild sehen zu können – und das auf Kosten der Auflösung. Hätte man perfekte Lichtverhältnisse und würde sich nur auf den Impact beschränken, wären 1200fps natürlich sensationell, jedoch hilft auch das nichts, wenn das einzelne Bild nicht scharf ist.

Im HS (Highspeed)-Modus werden Videos in sehr verlangsamter Form wiedergegeben. Dies kann man unterbrechen und selbst mit Pfeiltasten und drehbarem Kranz Einzelbilder anzusteuern. Bei 600fps und 1200fps dauert es mitunter sehr lange, bis man die Stelle gefunden hat die man sucht – später am Computer ist hier die Handhabung leichter. Die 300fps lassen sich hierbei meiner Meinung nach an der Kamera selbst gut darstellen. Ideal wäre natürlich, wenn jemand erst kurz vor dem Schwungbeginn den Auslöser drückte, wodurch dann direktes Feedback bei der Betrachtung schneller möglich wäre.

Die Fotoserienfunktion ist definitiv ein interessantes Tool, um eine Schwungbildserie des Gesamtschwunges festzuhalten. Der Zwischenspeicher der Kamera leistet 60 Bilder, was für eine Golfbewegung von etwa zwei Sekunden eine Aufnahmegeschwindigkeit von 30fps (frames per second) oder langsamer zulässt. Die Maximalgeschwindigkeit im Fotomodus von 60fps kann aufgrund der Speicherkapazitätseinschränkung immer nur Teile des Gesamtschwunges festhalten.

Das Display der EX-F1 hält definitiv was es verspricht – zwar gibt es andere Kompaktkameras, die größere Displays sowie die Möglichkeit Linien einzuzeichnen bieten, jedoch ist das Gesamtkonzept der hier getesteten Kamera im Bildschirmbereich durchaus stimmig und praxisorientiert.

FAZIT

CASIO ist mit der Exilim EX-F1 ein sehr guter Alleskönner gelungen. Als Golfprofessional würde ich jedoch weiterhin im Techniktraining mein softwareunterstütztes und mit Bodenmonitor für den Schüler ausgestattetes Zweikamerasystem der Firma Scope bevorzugen, da man hier in Echtzeit am Computer arbeiten und synchronisierte Schwünge aus zwei Perspektiven direkt bearbeiten und auf großem Bildschirm analysieren kann.

In anderen Anwendungsbereichen jedoch, auf dem Platz, am Puttinggrün und in der Shortgame-Area, ist die EX-F1 jedoch allein durch ihre Kompaktheit eine tolle Ergänzung meines Video-Equipments, die ich nicht missen möchte. Für diese Einsatzzwecke und natürlich auch als mobile Kamera für Golfreisen etc. kann ich sie allen Golflehrerkollegen empfehlen.

Für den Hobbygolfer ist die CASIO Exilim EX-F1 in jedem Fall ein hochinteressantes Tool. Neben der Tatsache, dass die Kamera sehr gute Bilder macht und durch die Fotoserien Schnappschüsse sehr gut gelingen, macht sie hervorragende Filmaufnahmen in Echtzeit und bietet neben der Möglichkeit, in HD-Qualität aufzunehmen, viele weitere interessante Features. Werden Videounterricht beim PGA Golfprofessional hier und dort mit der Möglichkeit ergänzen möchte, sich selbst beim Training Feedback zum eigenen Golfschwung zu holen, für den ist die EX-F1 das perfekte Gesamtpaket. Bei guten Lichtverhältnissen und einer manuell eingestellten, kurzen Verschlusszeit sowie der richtigen Aufnahmeposition, ist die Qualität der Golfschwungaufnahme auch aus der kritischen Sicht eines Golflehrers gut bis sehr gut.

Preis (stand Januar 2009): ab 680 Euro. Website: www.exilim.de

Ihr David Grasskamp